Eine Mutter kommt mit ihrem fünf Jahre alten Sohn in die Praxis, da er unter massiven Ängsten leidet. V.a. abends beim Einschlafen zeigen diese sich besonders, was natürlich das Einschlafen schwierig macht und die Einschlafzeit massiv in die Länge zieht. Aber auch tagsüber zeigt er viele Ängste in wechselnder Form über die Jahre: vor dem Sterben, dass die Eltern sterben, in der Dunkelheit, beim Alleinsein, Gewitter, Sturm, Veränderungen etc. Wenn er kein Elternteil oder einen Erwachsenen in der Nähe hat, wird er panisch und im Vorfeld wurden die Ängste teilweise so groß, dass es schwierig war, das Haus zu verlassen und irgendwo hin zu gehen. Nach dem ausführlichen Erstgespräch, in dem ich auch alle in seinem bisherigen Leben aufgetretenen Körpersymptome, die Geschichte von Schwangerschaft und Geburt und seine sonstigen allgemeinen konstitutionellen Parameter erfragt und aufgenommen hatte, bekam der Junge ein für ihn, seine Beschwerden und seine Konstitution individuell verordnetes, passendes homöopathisches Einzelmittel als Einmalgabe verabreicht.
Beim Folgetermin sechs Wochen später berichtet die Mutter, dass direkt nach der Mittelgabe eine deutliche Reaktion zu beobachten war in Form von viel Spannung, die sich entlud durch Wutexplosionen und Weinen. Doch dann drehte sich das Bild schnell und nach der Gabe der Globuli wurden die Ängste deutlich besser. Er kann allein sein ohne Panik, er wurde mutig, probierte neue Sachen aus, was auch aus dem Kindergarten als deutliche Veränderung rückgemeldet wird. „Es ist, als wenn sich was gelöst hat!“ sagt die Mutter beim Termin. Er hatte auch einen Wachstums- und Entwicklungsschub, was häufig nach einer passenden Globuligabe passiert. Auch die Körpersymptome, die da waren, sind deutlich besser und das Einschlafen geht schneller, im Laufe der Zeit reduziert es sich von zwei Stunden auf 10 – 15 Minuten.
Einige Zeit später bekomme ich nochmal eine dankbare Rückmeldung per Mail: es ging -nach einer Wiederholungsgabe des MIttels, als es wieder ein wenig wackeliger wurde - immer weiter im Prozess, dass er stabiler und in sich gefestigter wurde. Wunderbar ist, dass er nun von selber äußerte, dass er sich auf die Einschulung freut und keine Angst mehr davor hat!
Ein Fall wie dieser kommt sehr häufig in meiner Praxis vor, die beschriebenen Symptome der kindlichen Angststörung treten so oder sehr ähnlich bei wirklich vielen Kindern auf und ich habe sie hier in diesem Beispiel ein wenig zusammen gefasst und zu einem Beispielfall verbunden, wie er aber natürlich wirklich in der Praxis abgelaufen ist. In der Regel können wir den Kindern zum Glück mit den nebenwirkungsfreien und gleichzeitig noch leckeren Globuli bei den Angststörungen sehr gut helfen, was wirklich ein Segen ist, auch für die Eltern, die diesen Ängsten oft sehr hilflos gegenüberstehen, mitleiden, belastet sind und nicht wissen, was tun.
Ein Anruf in der klassisch-homöopathischen Praxis kann sich also hier für alle wirklich lohnen und das Leben wieder entspannter und freudvoller machen!
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