Frauen stärken

Angebote meiner Regensburger Praxis für die Stärkung von Frauen

  • Ganzheitliche Behandlung gynäkologischer Anliegen: fundiertes medizinisch-spezifisches Wissen und jahrelange Erfahrung, dabei Einbeziehung psychosomatischer Aspekte. Zwei Behandlungsbeispiele sind hier zu finden.


  • Seit mehr als 10 Jahren enge Zusammenarbeit mit dem Frauengesundheitszentrum Regensburg – dort mache ich regelmäßig Vortrags- und Gesprächsabende zu frauenspezifischen Themen wie z.B. Wechseljahre und auch Frauenkreise. Dazu mehr bei den Veranstaltungen.


  • Selbsterfahrungskurse zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und für ein gutes und ausgeglichenes Selbst-Bewusstsein, z.B. anhand der weiblichenArchetypen – siehe auch unter  Veranstaltungen.


  • Stärkung der weiblichen Kraft individuell und im Kollektiv durch Anbindung an unsere heimischcn, indigenen, weiblich-spirituellen Wurzeln in den Frauenkreisen und Jahresgruppen – siehe auch hier.


  • Rituelle und energetische Angebote zur Harmonisierung und Ent-Traumatisierung der Gebärmutter -   Schoßraumenergetisierung: „Rite of the Womb“, initiiert von Marcela Lobos, und Womb Blessings nach Miranda Gray – mehr dazu hier.


  • Aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema Matriarchat als egalitäre Gesellschaftsform und den nach diesen Prinzipien auch heute noch lebendigen matriarchalen Kulturen in der Welt, fließt vieles von diesem Wissen in meine Frauenkreise ein.


Praxis für ganzheitliche Frauenheilkunde in Regensburg

Das Patriarchat hat über Jahrhunderte tiefe Spuren in der individuellen und der kollektiven Psyche hinterlassen – nicht nur bei Frauen, sondern in der gesamten Gesellschaft. Die systematische Unterdrückung, die Hexenverfolgung und die gezielte Dämonisierung weiblicher Autonomie und Weisheit haben ein transgenerationales Trauma geschaffen. Wir spüren das tief in unseren Knochen, im Schweigen, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. 


Die Hexenverfolgung insbesondere, als ein trauriger Höhepunkt der christlich-patriarchalen Geschichte, war in ihrer Essenz ein gezielter Angriff auf alles, was weiblich war: auf Intuition, Körperlichkeit, Wissen um Heilung, Spiritualität und die schiere Existenz von Frauen, die sich nicht unterordneten. Die Folgen sind bis heute spürbar: Selbstzweifel, Scham, die Angst, sich zu zeigen oder zu viel Raum einzunehmen, oder das Gefühl, sich ständig rechtfertigen zu müssen, unerklärliche körperliche Beschwerden im gynäkologischen Bereich.


Doch dieses Trauma ist kein Schicksal. Es ist eine Einladung. Es ist jetzt die Zeit, dass diese Wunden geheilt werden, dass wir die Macht, die Stärke, das Wissen und die Weisheit, die uns (scheinbar) genommen wurden, wieder zu uns zurück holen und in unser Leben integrieren. 


Ein starkes, weibliches Selbstbewusstsein bedeutet nicht, sich gegen andere zu stellen, insbesondere einen neuen Kampf der Geschlechter zu eröffnen, sondern es bedeutet, sich selbst nicht mehr klein zu machen. Es bedeutet, die eigene Intuition wieder als Kompass zu nutzen, ohne sie ständig durch äußere Stimmen infrage stellen zu lassen. Es bedeutet, sich zu erlauben, Raum einzunehmen – im Beruf, in Beziehungen, in der Gesellschaft. Es bedeutet, den eigenen weiblichen Körper und seine Bedürfnisse zu achten und liebevoll mit ihm umzugehen. Es bedeutet, die Narben der Vergangenheit nicht zu verleugnen, aber ihnen nicht mehr die Macht zu geben, die Zukunft zu bestimmen.


Dieser Prozess ist sowohl ein individueller, als auch ein kollektiver. Daher braucht es gerade jetzt Räume, in denen Frauen sich sicher fühlen, ihre Geschichten zu teilen, ohne verurteilt zu werden, in denen sie körperliche und seelische Heilung finden können. 


Meine Praxis ist definitiv ein solcher Raum. Jede Frau ist auch Schwester, sie ist mit ihrer Geschichte willkommen, sie darf Raum einnehmen, wird gehört und gefühlt ohne Bewertung, auf Augenhöhe. Die körperlichen Anliegen werden ganzheitlich und in Ruhe betrachtet und durchleuchtet und wir finden natürliche Wege, diese zu heilen. Egal ob Menstruationsbeschwerden, Zyklusanomalien, Beschwerden in Schwangerschaft und Stillzeit und im Muttersein oder natürlich dann in den Wechseljahren. 


Frauengemeinschaft in Frauenkreisen stärkt uns auf einer tiefen Ebene

Und auch Frauengemeinschaft ist wichtig – das Zusammensein in Frauenkreisen ist etwas Uraltes, das unsere Seele kennt und das uns wieder an die gemeinschaftliche Schwesternkraft (im Gegensatz zur patriarchalen Konkurrentin um den Mann) erinnert und anbindet. Wir erfahren dabei eine unserem (kollektiven) Unterbewussten bekannte, natürliche Vertrautheit, ein unglaublich leichtes Miteinander im Weben und Gestalten, einen natürlich empathischen Raum. Das erlebe ich als immer wieder so faszinierend und auch beglückend in den vielen Kreisen und Gruppen, die ich nun inzwischen geleitet und begleitet habe. Frauenkreise bilden die Keimzellen einer neuen Welt. Wir können in einem sicheren, empathischen und egalitär gehaltenen Raum eine andere Art des Zusammenseins (wieder) finden, darin für eine neue Welt üben und experimentieren, wobei wir auch ohne verurteilt zu werden unsere eigenen Traumata kennenlernen und mit ihnen arbeiten können. 


Die Rückkehr der weiblichen Kraft ist kein Luxus. Sie ist für mich eine absolute Notwendigkeit – für Frauen, für Männer, für die Welt. Denn nur wenn wir Frauen uns selbst wieder als gleichwertig, als weise, als wirkmächtig begreifen, kann eine neue Gesellschaft entstehen, die nicht auf Spaltung, sondern auf Verbundenheit, nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen ausgerichtet ist, nicht auf Krieg, Tod und Zerstörung sondern auf das Leben, nicht auf Gier und Ausbeutung, sondern auf gegenseitige Fürsorge füreinander und für alles Lebendige um uns herum. Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. Nicht als Opfer der Vergangenheit, sondern als Schöpferinnen einer für alle Wesen guten Zukunft.

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