Eine junge Frau kommt wegen Endometriose zu mir in die Praxis. Die Symptome, die sie jeden Monat ertragen muss wenn sie ihre Periode hat sind kaum vorzustellen, und das von Anfang an:
erst ein Brennen wie Feuer und dann ein stechender Schmerz wie von Messern, die von unten in den Unterleib scheiden. Die Schmerzen erstrecken sich in die Beine bis zu den Knien, die Beine werden taub, verkrampft und wie gelähmt, sie kann dann nicht mehr gehen, die Beine nicht mehr bewegen, fällt dann schon auch mal vom Stuhl. Alle paar Monate ist der Schmerz so schlimm, dass der ganze Körper verkrampft und steif ist und sie dann auch den Mund teilweise nicht mehr bewegen kann. Gegen diese Höllenschmerzen helfen keine Schmerzmittel, sie hat Unmengen davon genommen, jeden Monat, bis hin zu Narkosemitteln. Bei einer Endoskopie wurden viele Verwachsungen festgestellt und dass die Blase auch befallen ist. Nach dem Eingriff waren die Schmerzen noch länger andauernd und zu alldem gesellte sich noch ein Prämenstruelles Syndrom.
In diesem Zustand, mit den Worten „Ich kann nicht mehr“ und keiner Perspektive für eine einigermaßen gute Zukunft, kam sie in meine Praxis. Die Pille hatte sie natürlich versucht, vertrug sie nicht, musste sich übergeben, Kopfschmerzen und Depressionen waren die Nebenwirkungen davon.
Mit der konstitutionellen klassisch homöopathischen Behandlung wurden die Beschwerden langsam nach und nach immer weniger. Ein Jahr nach Beginn der Behandlung kam sie zum Folgetermin und war nur glücklich – die Periode ist ganz normal geworden. Keine steifen Beine mehr, keine Schmerzen zum Schreien und Sterben, eine ganz normale Periode!! Sie fühlt sich kraftvoll, optimistisch und lebt begeistert und engagiert ihr Leben.
(Bild: Silviarita auf Pixaby, freie Nutzung )
