Eine Frau, 47 Jahre, Mutter zweier Kinder, die ich seit fast 10 Jahren schon begleite und bereits erfolgreich wegen chronischer Krankheiten wie Migräne oder Morbus Crohn behandeln konnte, kam nun wieder in die Praxis, da sie fürchtete, in eine manifeste anhaltende Angststörung zu schlittern. Im Vorfeld gab es in ihrem direkten Umfeld einen tragischen plötzlichen Todesfall, der sie zutiefst erschüttert hatte und den wir zu der Zeit mit akuten Schock- und Trauermitteln soweit gut auffangen konnten. Doch offensichtlich war dadurch auch eine tieferliegende Grundangst getriggert worden und die Patientin „war nicht mehr sie selbst“. All ihre vielen Interessen und ihre Reise- und Lebensfreude waren verschwunden und sie suchte nur noch Rückzug.
Wir begannen also eine kombinierte homöopathische und psychotherapeutische Behandlung der Angststörung, analysierten gemeinsam ihre Ängste und andere Überforderungsgefühle. In Verbindung mit jeweils passenden homöopathischen Arzneien geschahen tiefe, lösende und verarbeitende Prozesse, die sich auch über den Körper zeigten, mit dem anschließenden Gefühl der Patientin: „jetzt ist es draußen“.
So waren bald die Ängste weg, die Lebensfreude wieder da und die Resilienz gegen herausfordernde Situationen im beruflichen Alltag wieder gegeben. "Ich bin wieder ich!“ war der erfreulichste Satz unserer abschließenden Sitzung. Ich konnte wieder feststellen, wie viel leichter, lebendiger und v.a. wie viel schneller wir in der Kombination von Psychotherapie und klassischer Homöopathie bei Angststörungen bei Kindern als auch Erwachsenen und grundsätzlich bei den meisten psychisch-seelischen Beschwerden helfen können und auch wie tief und nachhaltig hier die Wirkung ist!
Eine Mutter kommt mit ihrem fünf Jahre alten Sohn in die Praxis, da er unter massiven Ängsten leidet. V.a. abends beim Einschlafen zeigen diese sich besonders, was natürlich das Einschlafen schwierig macht und die Einschlafzeit massiv in die Länge zieht, aber auch tagsüber zeigt er viele Ängste in wechselnder Form über die Jahre: vor dem Sterben, dass die Eltern sterben, in der Dunkelheit, beim Alleinsein, Gewitter, Sturm, Veränderungen etc. Wenn er kein Elternteil oder einen Erwachsenen in der Nähe hat, wird er panisch und im Vorfeld wurden die Ängste teilweise so groß, dass es schwierig war, das Haus zu verlassen und irgendwo hin zu gehen. Nach dem ausführlichen Erstgespräch, in dem ich auch alle in seinem bisherigen Leben aufgetretenen Körpersymptome, die Geschichte von Schwangerschaft und Geburt und seine sonstigen allgemeinen konstitutionellen Parameter erfragt und aufgenommen hatte, bekam der Junge ein für ihn, seine Beschwerden und seine Konstitution individuell verordnetes, passendes homöopathisches Einzelmittel als Einmalgabe verabreicht.
Beim Folgetermin sechs Wochen später berichtet die Mutter, dass direkt nach der Mittelgabe eine deutliche Reaktion zu beobachten war in Form von viel Spannung, die sich entlud durch Wutexplosionen und Weinen. Doch dann drehte sich das Bild schnell und nach der Gabe der Globuli wurden die Ängste deutlich besser. Er kann allein sein ohne Panik, er wurde mutig, probierte neue Sachen aus, was auch aus dem Kindergarten als deutliche Veränderung rückgemeldet wird. „Es ist, als wenn sich was gelöst hat!“ sagt die Mutter beim Termin. Er hatte auch einen Wachstums- und Entwicklungsschub, was häufig nach einer passenden Globuligabe passiert. Auch die Körpersymptome, die da waren, sind deutlich besser und das Einschlafen geht schneller, im Laufe der Zeit reduziert es sich von zwei Stunden auf 10 – 15 Minuten.
Ein Fall wie dieser kommt sehr häufig in meiner Praxis vor, die beschriebenen Symptome der kindlichen Angststörung treten so oder sehr ähnlich bei wirklich vielen Kindern auf und ich habe sie hier in diesem Beispiel ein wenig zusammen gefasst und zu einem Beispielfall verbunden, wie er aber natürlich wirklich in der Praxis abgelaufen ist. In der Regel können wir den Kindern zum Glück mit den nebenwirkungsfreien und gleichzeitig noch leckeren Globuli bei den Angststörungen sehr gut helfen, was wirklich ein Segen ist, auch für die Eltern, die diesen Ängsten oft sehr hilflos gegenüberstehen, mitleiden, belastet sind und nicht wissen, was tun.
Ein Anruf in der klassisch-homöopathischen Praxis kann sich also hier für alle wirklich lohnen und das Leben wieder entspannter und freudvoller machen!
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